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Ein Kampf um Demokratie

„TÜRKAN, ein Kampf um Demokratie“ heißt der Film über die letzten sechs
Wochen im Leben der Professorin Türkan Saylan.
Ihre ersten Erfolge als dermatologische Hochschulprofessorin errang sie in der
Bekämpfung der Lepra, die zur Übergabe des Gandhi-Preises durch Indira
Ghandi führten. Sie gründete Krankenhäuser und reiste mit ihren Studenten
durch Anatolien, um Leprafälle zu behandeln. Sie bemerkte die schlechte
Versorgung der anatolischen Bevölkerung und gründete mit Gleichgesinnten
den „Verein zur Förderung der zeitgemäßen Lebensweise“, um der
Islamisierung und Rückständigkeit entgegenzutreten.
Sie erhält zahlreiche Auszeichnungen, ist Initiatorin der großen
Demonstrationen im Jahr 2007 in Istanbul, Ankara und Izmir. Es gelingt ihr, in
fast hundert Städten der Türkei Standorte des Vereins zu errichten, um
Jugendlichen eine Erziehung nach laizistischen Grundideen zu ermöglichen.
Sie gerät mit ihrer fortschrittlichen, zukunftsorientierten Arbeit in den Blick der
Politik, muss sich polizeilichen Hausdurchsuchungen und Verhören
unterziehen, die Vereinsbüros werden durchsucht, sie erhält Hausarrest. Eine
Mitstreiterin der ersten Stunde übernimmt den Vereinsvorsitz und führt ihr
Lebenswerk weiter.

Istanbul, Ankara und Izmir. Es gelingt ihr, in fast hundert Städten der Türkei Standorte des Vereins zu errichten, um Jugendlichen eine Erziehung nach laizistischen Grundideen zu ermöglichen. Sie gerät mit ihrer fortschrittlichen, zukunftsorientierten Arbeit in den Blick der Politik, muss sich polizeilichen Hausdurchsuchungen und Verhören unterziehen, die Vereinsbüros werden durchsucht, sie erhält Hausarrest. Eine Mitstreiterin der ersten Stunde übernimmt den Vereinsvorsitz und führt ihr Lebenswerk weiter. In Deutschland wurde „der Verein zur Förderung der zeitgemäßen Lebensweise“ 1996 im Münsterland gegründet und setzt die Arbeit im Sinne von Türkan Saylan fort. www.cydd.de